Warum eigentlich Drums? ...

Als ich so 11 bis 12 Jahre alt war, hatte es mich erwischt... ich wollte nur noch Schlagzeug spielen und habe in den darauffolgenden Jahren meine Luft- und Sofakissen-Drums bis zur vermeintlichen Perfektion malträtiert... den Begriff "Luft-Schlagzeug" oder "-Gitarre" oder was auch immer gab es damals noch nicht.
Zur Konfirmation habe ich mir vorwiegend LPs gewünscht, wodurch sich meine doch noch recht dürftige Plattensammlung erheblich erweiterte.

Nun konnte ich meine Lieblingsmusik Schlag für Schlag heraushören und mir auf meine Art zugeschneidert notieren, um das Gehörte auf meinen "Air-Drums" umsetzen zu können.
Meine "70er-Heroes" waren Roger Meddows-Taylor, John Bonham, Billy Cobham, Philip Collins, Bill Bruford, Andy Ward, Neil Peart, Curt Cress, Barrymore Barlow, Ian Paice, Chester Thompson, Jürgen Rosenthal, Phil Ehart, Mark Craney, Casey Scheuerell, Alan White, Rudy Lenners, Fritz Randow, Pierre Moerlen, Rod Morgenstein... die Liste wurde immer länger.
Bis heute ist es für mich das A und O, genau zuzuhören und sofern möglich anzuschauen (was früher eher nicht möglich war, da keine entsprechenden Medien existierten).
Immer "Horsche unn Gugge", wie der gemeine Hesse sagt.

Fast 7 Jahre ging das so, bis 1980 endlich mein erstes physisches Drumkit da stand... ich konnte natürlich gleich spielen, was ich mit ein paar Freunden auch tat.
Im folgenden Jahr hatte ich schon meinen ersten Gig mit der gestandenen lokalen Rockband 'Stage' in der Mehrzweckhalle in "Rei-Weckesheim".

Der Rest ist Geschichte - 40 Jahre Drums - es geht also auch ohne Lehrer...

Cede 2021

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